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Hydrogeologie und Hydrochemie

 

Mehr als 80 % des schweizerischen Trink- und Brauchwassers werden dem Grundwasser entnommen. Es versteht sich also von selbst, alles zu tun, um diese unsere wichtigste Ressource vor Verunreinigungen und Übernutzungen zu schützen. Dazu sind aber zuverlässige Kenntnisse der lokalen hydrogeologischen Verhältnisse erforderlich.

 

Die Nutzung von qualitativ einwandfreiem Grundwasser in ausreichender Menge stellt eine besondere Herausforderung dar. An erster Stelle steht hier der ständige Kampf gegen Verunreinigungen, seien es klassische bakterielle wie z.B. Enterokokken oder auch einfach zu hohe Nitratwerte. Massnahmen zum optimalen Grundwasserschutz müssen immer wieder neu überdacht werden. Aber auch in quantitativer Hinsicht fehlt es nicht an Herausforderungen: Aufgrund des Bevölkerungswachstums und des Klimawandels werden die heute nutzbaren Ressourcen mancherorts knapp.

Mit sogenannten Umwelttracern, also natürlichen oder synthetischen Substanzen, die im Wasser in geringsten Konzentrationen noch gemessen werden können, steht uns ein effizientes Methodentool zur Beantwortung zahlreiche Fragestellungen rund ums Grundwasser zur Verfügung. Dabei können Tracer wie FCKW (Fluorchlorkohlen-wasserstoffe), SF6 (Schwefelhexafluorid) oder die Isotope Nitrat-15, Sauerstoff-18, Deuterium und Tritium verwendet werden. Diese haben den Vorteil, dass sie in der Umwelt bereits vorhanden sind, also nicht erst aufwändig injiziert werden müssen. Die in den letzten Jahren stark weiterentwickelten und auch deutlich kostengünstiger gewordenen Analysetechniken ermöglichen heute den breiten Einsatz dieser Umwelttracer.

 

Weitere Informationen zu unserem Leistungsspektrum finden Sie in unseren Flyern zu den Themen Grundwasser, Isotopen und Trinkwasser

 

Wie wir Sie unterstützen können:

 

 

Referenzen

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